Wie viel kosten die Arbeitgeber in Deutschland ihre Mitarbeiter?

Die Arbeit im Ausland ist für die Polen nach wie vor eine beliebte Tätigkeit. Zu den Ländern, in denen Menschen Arbeit suchen, gehört vor allem Deutschland. Menschen entscheiden sich ins Ausland zu gehen, weil sie im Westen in 3 Monaten mehr verdienen, als Arbeitnehmer in Polen durch ein ganzes Jahr. Die Reise auf eigene Faust ist jedoch nicht immer leicht zu organisieren, daher im Falle der Entscheidung ins Ausland zu gehen, bedienen sich Arbeitnehmer der Hilfe einer Arbeitsvermittlung. Für einen ausländischen Arbeitgeber ist diese Lösung ebenfalls von Vorteil. Wieso? Gleich werden wir Ihnen verraten, wie viel einen deutschen Arbeitgeber wirklich kostet, einen Arbeitnehmer aus Polen einzustellen?

Arbeit im Ausland – Beschäftigungskosten in Deutschland sind überraschend hoch

Bei der Berechnung der Beschäftigungskosten eines Arbeitnehmers muss Arbeitgeber – unabhängig davon, ob er eine Arbeitsvermittlung in Anspruch nimmt oder nicht – die tatsächlichen Kosten und die indirekten Kosten berücksichtigen. Zu den tatsächlichen Kosten zählen:

– Versicherungsschutz des Arbeitnehmers, der 19,275 % seines Bruttolohns beträgt. Rentenversicherung 9,45%, Krankenversicherung 7,30%, Arbeitslosenversicherung 1,50%, Pflegeversicherung 1,025%. Und das ist nicht alles! Hinzu kommen ca. 2,5% der Versicherung, die dem Unternehmen eine teilweise Rückerstattung des dem Arbeitnehmer im Krankheitsfall gezahlten Lohnes gewährt. Und am Ende des Jahres einen Beitrag an die Berufsgenossenschaft, dessen Höhe vom Unfallrisiko am betreffenden Arbeitsplatz abhängt;

– Urlaubs- oder Weihnachtsgeld (Zulage, das sog. dreizehnte Monatsgehalt);

– mögliche Zulagen (für Kinder, Altersversorgung, Prämien);

– Zahlung des Lohns im Falle der Krankheit oder sonstiger Abwesenheit;

– Kurse, Ausbildungen – hier kann man glücklicherweise Ausgaben reduzieren, z.B.Kosten für Schulung zum Arbeitsschutz und Arbeitshygiene eines Arbeitnehmers im Falle der Zusammenarbeit mit einer Arbeitsagentur (in diesem Falle liegt Arbeitsschutz und Arbeitshygiene-Schulung des Arbeitnehmers in den Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur);

– 1 Gehalt, im Zusammenhang mit dem Erholungsurlaub, “gratis“ ausgezahlt.

 Indirekte Kosten sind: Arbeitsplatzausstattung, zusätzliche Geschenke und andere. Wenn ein Arbeitnehmer beispielsweise 35.000 € pro Jahr verdient, betragen die Gesamtkosten für den Arbeitgeber 63.000 €.

Arbeitsagentur – eine der Möglichkeiten, Betriebskosten herabzusetzen

Ein deutscher Arbeitgeber kann Betriebskosten durch Nutzung der Dienste einer Arbeitsagentur herabsetzen. Arbeitsagentur erbringt die Dienstleistung zugunsten des Arbeitgebers und im Gegenzug stellt in der Regel eine Rechnung aus. Und eine solche Rechnung zählt zu Firmenkosten, die dann abgezogen werden können.

Wie wir bereits erwähnt haben, kann der Arbeitgeber auch bei der Schulung zum Arbeitsschutz und Arbeitshygiene sparen, da diese von der Arbeitsagentur sichergestellt wird.

Darüber hinaus ist die Arbeitsagentur dafür verantwortlich, dass die Mitarbeiter für die gewählte Stelle entsprechend ausgebildet werden (oder Erfahrungen in ausgewählten Branchen haben), und folglich entlastet den deutschen Arbeitgeber von einer mühsamen und langwierigen Suche nach dem richtigen Kandidaten (Personalkosten, Rekrutierungskosten).

Vorteile der Inanspruchnahme von den Diensten einer Arbeitsagentur – Zusammenfassung

Eine von der Arbeitsagentur ausgestellte Rechnung ist also nicht der einzige V orteil der Inanspruchnahme ihrer Dienste. Zu den V orteilen der Inanspruchnahme der Dienste einer Arbeitsvermittlung gehören auch: Entlastung von Personalaufgaben, wie z.B. Vorbereitung von Arbeitsverträgen, Schulung des Mitarbeiters bzgl. Arbeitsschutzes und Arbeitshygiene oder dessen medizinische Untersuchungen. Darüber hinaus muss sich ein Arbeitgeber, der die Dienste einer Arbeitsagentur in Anspruch nimmt, nicht um die Vorbereitung von Stellenangeboten, manchmal langwierige Einstellungsverfahren oder Ausgaben für die Veröffentlichung solcher Anzeigen kümmern. Und das Wichtigste ist: Wenn ein fester Mitarbeiter in Urlaub geht oder krank wird, kann das Unternehmen schnell auf eine Unterstützung durch das Personal der Arbeitsvermittlung zählen, die über eine Datenbank mit in der Branche qualifizierten Kandidaten verfügt.

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